Naturdenkmal in Gefahr

Die Kalksinterader in der Marktgemeinde Waldegg ist ausgetrocknet

Land und Gemeinde kooperieren… 

Das seit 1952 unter Naturschutz bestehende und einmalige Naturphänomen gibt es gefühlt schon ewig in der Marktgemeinde. Die zirka 60 Meter lange, 30-40 cm hohe, aus einer Doppelquelle stammende „liegengebliebene Schwanz des Drachen“, wie die Ader auch genannt wird, diente ursprünglich als Wasserlieferant für das Schwarzviertel, welches ein Viertel der Gemeinde Waldegg ist. Die auf Privatgrund liegende Kalksinterader, welche auch öffentlich zugänglich ist, dürfte durch den Klimawandel bedingt in Mitleidenschaft gezogen worden. Aber auch die anhaltende Trockenheit tut hierbei auch nichts Gutes und lässt das Wasser nach und nach versiegen.


Herr Anton Lechner, der uns auf dieses Problem aufmerksam gemacht hat sagt bei uns im Interview: „Es ist ein Naturdenkmal und es meine Heimat. Ich habe auch sehr oft im Herbst die Rinne freiwillig gereinigt“, weiters sagt Herr Lechner, „Wenn das Wasser nicht rinnt, zerbröselt der Kalk.“
Auch möchte Herr Lechner sich für die Kooperation mit dem ehemaligen Bürgemeister Michael Zehetner bedanken und bei Martin Bloninger, für seinen stetigen Einsatz bei der Kalksinterader.


Der Grundbesitzer, die Gemeinde Waldegg und das Land NÖ kümmern sich in einer gut funktionierenden Kooperation um diese Ader. Auch der Dorferneuerungsverein hat Schilder gespendet und pflegt das Areal stetig.


Auch die Waldegger Bürgermeisterin Katharina Trettler ist sehr um die Kalksinterader bemüht: „Wir sind bereits mit dem Land Niederösterreich in Kontakt getreten und bemüht sowohl die Quelle, als auch das Fortbestehen der Kalksinterader gewährleisten zu können. Wir tun unser Bestmögliches, jedoch müssen wir das Gutachten des Prüfers abwarten um weitere Schritte einleiten zu können. Auch sind wir beeindruckt von der Initiative der einzelnen Bürger in unserer Gemeinde.“

Wir von ichhabdawas NEWS bleiben dran.

 

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